Ein ganzes Haus für uns allein
Anders als ursprünglich geplant, konnten diesmal mehr Leute mitkommen. Am Ende waren wir stolze 25 Personen. Ein Selbstversorgerhaus, komplett für uns allein. Besonders glücklich waren wir über die große Gastroküche. Für eine Großkommune in riesigen Töpfen zu kochen, war eine ganz neue Erfahrung und Herausforderung. Aber nichts, was wir nicht können. Und weil auch wirklich fast alles aufgegessen wurde, konnte der zweite Tag nur gut starten.
Und tatsächlich: Sonnenschein!
Ziel der Skitourengeher war das Stelli (2622 m) durchs Sapün-Tal. Die Schneeschuhgruppe nahm ebenfalls das Sapün-Tal ins Visier und wanderte hinauf zum Hochplateau unterhalb des Stelli. Vorbei an idyllischen Walsersiedlungen ließen wir es gemütlich angehen. Ein kleiner Zwischenstopp für ein Käffchen im Gasthof Heimeli musste sein. Danach ging es weiter hinauf in die verschneite Bergwelt, bei herrlichem Winterwetter.
Für den Rückweg hatten wir im Gasthof Schlitten reserviert. Und so sausten wir im Tiefflug zurück nach Langwies. Schöner kann man eine Tour kaum abschließen.
Am Abend wurde erneut in der Küche gewerkelt. Diesmal standen Käsespätzle auf dem Speiseplan. Und ja, sie waren wirklich richtig gut.
Sonniger Abschluss
Am letzten Tag hieß es nach dem Frühstück: Haus auf Vordermann bringen. Die Aufgaben waren bereits am Vorabend verteilt worden, sodass wir mit vereinten Kräften und ordentlich Tempo ans Werk gehen konnten. Unglaublich, wie schnell alles blitzblank war.
Und wieder strahlte die Sonne vom Himmel. Also nutzten wir auch den Abreisetag noch für eine Tour. Die Skigruppe stieg durchs Hochtal Fondei, vorbei am Skihaus Casanna, noch einmal Richtung Mattjischhorn auf. Aufgrund des Schneemangels führte die Abfahrt erneut über Pirigen zurück.
Die Schneeschuhfraktion wählte einen anderen Weg in Richtung Mattjischhorn. Durch den Wald war allerdings kaum noch Schnee zu finden. Erst in höheren Lagen wurde es wieder winterlich. Sonnenschein, verschneite Hänge und eine kleine Hütte als Endziehl mit einer wunderbaren Aussicht auf die Berge rund um Arosa. Was will man mehr.
Ein großes Dankeschön an Organisator Moritz, der bei der Hüttenbuchung einiges an Aufwand hatte. Und natürlich an unsere Scouts Uli, Moritz und Jonas, die wieder abwechslungsreiche und passende Touren ausgesucht hatten, sodass wirklich jeder auf seine Kosten kam.
Am Ende haben alle ihren Teil dazu beigetragen, dass es eine rundum gelungene Winterausfahrt der Alpingruppe geworden ist.