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OHHH JAAA – DAS WAR MEGAAA!
JUGEND SOMMERAUSFAHRT 2020

JT-03 FRANKENJURA... ÄHH, MIST! PANDEMIE!

UND ALLES KAM ANDERS ALS GEPLANT...

Bei der Planung unserer diesjährigen Sommerausfahrt hatten wir einige Unwegbarkeiten zu bewältigen, die wir so nicht erwartet hatten. Unser eigentliches Ziel, Klettern im Frankenjura, konnten wir aufgrund der bayrischen Coronaverordnung (die sich übrigens sehr viel schlechter lesen lässt als unsere) nicht ansteuern. Zudem hatte uns der Campingplatz unsere Reservierung ohne Rückmeldung storniert, sodass die Plätze nun anderweitig vergeben waren und wir nicht einmal die Möglichkeit hatten mit einer verkleinerten Gruppe anzureisen. Die zwei FSJler, die die Ausfahrt ursprünglich geplant hatten, sind uns abgesprungen… doch deshalb aufgeben und den Kids sagen, dass die Ausfahrt ausfällt? Für uns war das, speziell auch nach der Belastung der Kids durch den coronabedingten Daheimunterricht, keine Option! Wir haben uns ehrenamtlich die Ärmel hochgekrempelt und uns nach vertretbaren Alternativen umgesehen.

Unser erster Gedanke, um das Programm mit Klettern, Baden, Kanufahren und Naturschutz unverändert umsetzen zu können, ging Richtung Donautal. Aber jeder, der sich in letzter Zeit nach Campingmöglichkeiten für die erste Sommerferienwoche umgeschaut hat, kennt unser Problem – ausgebuchte oder wegen fehlendem Hygienekonzept geschlossene Plätze sind an der Tagesordnung. Auch das Ebinger Haus konnten wir nicht besuchen, da die Sektion Ebingen unter den neuen Anforderungen eine Eröffnung frühestens Ende August ins Auge fassen kann.

Kurzum haben wir uns eine Woche vor Beginn entschlossen unser Nachtlager für die Sommerausfahrt an unserem Heimatstandort aufzuschlagen und vier schöne Tage in der Region zu verbringen und zu nutzen, was wir hier zur Verfügung haben. Das zeitgleich stattfindende Kinder-Ferien-Programm der Kletterarena wollten wir hierbei auch nicht stören und schauten, dass wir möglichst den ganzen Tag unterwegs sind. Wir freuen uns nun, euch den Bericht der Ausfahrt den die Teilnehmer*innen selbst verfasst haben vorzustellen und euch zur Abwechslung mal die Sicht der Kinder und Jugendlichen zu zeigen.

TAG 1
(FIONA, MIKA, SOPHIE)
Wir trafen uns am Donnerstag auf dem Parkplatz der Kletterarena. Im Prevorster Wald lernten wir wie man eine Seilrutsche mit einem Flaschenzug baut. Am coolsten waren die Geschwindigkeit und der Abgrund. Nach der Rutsche gingen wir zum Juxkopfturm. Auf dem Weg haben wir uns mit Tannenzapfen und Kastanien beworfen. Wir haben uns gemeinsam überlegt, was wir abends essen wollen. Nach einer kurvigen Fahrt kamen wir in Wüstenrot bei einer Greifvogelschau an. Die Greifvögel Emma, Mimi, Safira und Flecki waren sehr interessant und hübsch. In unseren Kletterfelsen brüten viele Greifvögel. Das Beste war, als die Uhudame Emma ganz knapp über unsere Köpfe geflogen ist. Wir haben gelernt, dass man aus Naturschutzgründen immer ein Zertifikat braucht, wenn man eine Greifvogelfeder im Wald aufhebt und mitnehmen möchte.

Danach gingen wir beim Dreierlei in Willsbach ein Eis essen.

Um uns abzukühlen gingen wir alle noch eine Runde in der Jagst baden. Als wir abends zurückgekommen sind haben wir alle zusammen gegrillt. Wir durften nach dem Aufräumen in die Boulderhalle. In der Nacht gab es noch ein paar Boulder zu schaffen. Wir hoffen wir machen sowas nochmal.

TAG 2
(SARAH, SEBASTIAN, KONSTANTIN)
Ein Teil von uns hatte heute Nacht draußen geschlafen. Manchen war es dort sehr kalt. Der Rest hatte drinnen sein Lager aufgeschlagen. Nachdem wir um ca. 7 Uhr aufgestanden sind, haben wir draußen vor der Kletterhalle gefrühstückt, während die Bauarbeiter neben uns die Durchfahrt fertiggemacht haben. Danach haben wir unsere Rucksäcke und Crashpads in die Busse gepackt und sind nach Calw gefahren. Während der Fahrt haben viele geschlafen, dabei sind lustige Schlaffotos entstanden. In Calw angekommen wanderten wir zum Bouldergebiet Waldeck mit voller Montur. Marcel erklärte uns die Boulderregeln am Fels und das Verhalten in der Natur, was wir beachten sollen. Zum Bouldern haben wir uns in zwei Gruppen aufgeteilt. Wir kletterten verschiedene Boulder von 5a bis 7a, an Überhängen oder kompakten Platten. Es gab auch sehr viele schöne Traversen.

Nach einem viel zu heißen und anstrengenden Nachmittag liefen wir zurück zu den Bussen. Zur Abkühlung stiegen wir noch in die Nagold und machten eine Wasserschlacht. Das tat gut. Dabei wurden alle nass, auch die, die nicht nass werden wollten. Auf der Rückfahrt gab es Stau, deshalb dauerte es etwas länger. Danach gab es wieder eine Wasserschlacht. Wir haben alle gemeinsam Gemüse gewaschen, geschnippelt und gekocht. Es hat uns viel Spaß gemacht, dass alle gemeinsam gekocht haben. Zum Essen gab es Chili sin Carne. Vor dem Schlafengehen durften wir noch in der Halle Klettern und Pfeifball spielen.

TAG 3
(FABIAN, FINN, MORITZ)
An diesem Tag haben wir uns den ganzen Tag an der Jagst aufgehalten. Tilo und sein Bruder haben uns Kanus ausgeliehen, die wir erst flussaufwärts über kleine Stromschnellen gezogen haben und dann flussabwärts runtergefahren sind. Die Kanus waren sehr schwer. Manche davon sind EINFACH SO ;) gekentert. Als wir wieder an der Halle waren haben wir alle zusammen Ultimate Frisbee gespielt. Aber fast alle hatten darauf keine Lust. Zum Essen gab es Reste von den Tagen davor. Danach sind wir alle Bouldern gegangen.

TAG 4
(AMELIE, GRETA, JONAS)
Für den 4. Tag war viel Regen vorhergesagt. Wir wollten gestern deshalb alle nicht nach Hessigheim zum Klettern fahren. Marcel und Tobi haben uns das Regenradar erklärt und gesagt, dass wir trotzdem fahren können, weil es sehr wenig regnen soll. Dann fuhren wir in die Hessigheimer Felsengärten, um Toprope oder Vorstieg am Fels zu klettern. Alle mussten einen Helm aufziehen, da vom Fels oder dem Wanderweg oberhalb Steine herunterfallen könnten. Wir haben ein paar Mäuse (eine tot) und Wanderfalken gesehen! Tobi hat die, die beim Topropebauen geholfen haben von oben abgelassen. Klettern am Fels ist schwerer als in der Halle. Leider konnten wir dann nicht so schwer klettern wie wir wollten. Wir hatten trotzdem Spaß, weil wir selber vorsteigen und Exen einhängen durften. Marcel hat uns gezeigt, wie man sich von einem Felsen abseilen kann. Viele haben das noch nie gemacht. Die Größeren haben auch neue Sachen dabei gelernt, obwohl sie zuerst keine Lust hatten. Wir sind trocken geblieben und sind nach unserem Klettertag am Nachmittag wieder zur Halle zurückgefahren.

Wir möchten uns bei allen Teilnehmer*innen und bei den Eltern bedanken, die uns im Vorfeld und auch danach so sehr unterstützt und gestärkt haben. So macht uns das Ehrenamt noch mehr Spaß. Eure Flexibilität trotz der sich so kurzfristig geänderten Ausfahrt hat uns sehr geholfen. Vielen Dank auch an Jana, die sich mit ihren Erfahrungen als Teilnehmerin eingebracht und Lust hatte eine Ausfahrt mal aus der Seite der Betreuerin zu sehen. Auch ein großes Dankeschön an Marcel, ohne den diese Ausfahrt nicht hätte stattfinden können. Danke für euer ehrenamtliches Engagement!

Viele Grüße in unsere gesamte Sektion schicken euch Jana Schöneck, Marcel Dippon und Tobias Held.


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Holger Klitsch

Vorstand Jugend

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Lichtenbergerstr. 17
D-74076 Heilbronn am Neckar

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