arrow-topcheckchevron-downchevron-left-thinchevron-leftchevron-right-thinchevron-rightchevron-upclose-menu downloadfacebookfaxlogo-plainmaginifiermailmenu-linemenuphoneplaybuttondocumentedelweissinfopenstar

Das Seven Summits Team der JDAV Heilbronn auf dem höchsten Berg Liechtensteins

7./8. Juli 2018: Besteigung der Vorderen Grauspitze (2599 m)

Abendessen auf Ijesalpe

Unser Biwakplatz vor der Ijesalpe

Leichte Kletterei am Grat

Aufschwung am Gipfelgrad

Auf dem Gipfel der Vorderen Grauspitze

Unsere Teamkleidung

Beim Abstieg

Schon zwei Mal hat sich die Vordere Grauspitze dem Seven-Summits-Team der DAV-Jugend verweigert. Nun ist es der Gruppe gelungen, den mit 2599 im höchsten Berg Liechtensteins zu besteigen.

Im Rahmen des Projektes „Seven Summits der Alpen“ möchten vier Jugendliche und vier junge Erwachsene die höchsten Gipfel der sieben Alpenländer besteigen. Dabei werden sie von zwei Hochtourentrainern und zwei Jugendleitern der Sektion begleitet. Die jungen Alpinisten sollen bei diesem Vorhaben bergsteigerische Kenntnisse erwerben, gleichzeitig soll der Nachwuchs im alpinen Bereich der Sektion Heilbronn gefördert werden.

So machte sich die Gruppe am ersten Samstag im Juli auf den Weg ins schweizerische Malans. Von dort aus sollte der Gipfel angegangen werden. Nach einer kurzen Auffahrt mit der nostalgisch anmutenden Älplibahn, führte uns der Weg über verschieden Almen hinweg zunächst zum Vorderst See. Dort wollten wir unser Lager aufschlagen. Statt des erwarteten Sees bekamen wir aufgrund der Trockenheit jedoch nur ein trübes Rinnsal zu sehen. Für unser Lager benötigten wir etwas Wasser, deshalb entschieden wir uns, zur höher gelegenen Ijes Alpe weiter zu gehen. Der Weg dorthin führte unter anderem durch einen eigens in den Fels geschlagenen Tunnel. Dort angekommen machten wir uns auf die Suche nach einem geeigneten Lagerplatz. Im Windschutz einer kleinen Alphütte bezogen wir unser Biwak. Nachdem wir die Umgebung und den Zustieg für den folgenden Tag erkundet hatten, genossen wir die außergewöhnliche Schönheit und Ruhe dieses Seitentals. Nur eine dreiköpfige polnische Bergsteigergruppe teilte sich mit uns den Biwakplatz in dieser sehr wenig besuchten Gegend.

Danach war Kochen angesagt. Auf unseren mitgebrachten Kochern bereiteten wir unter Anleitung von unserem Tourenführer Max das Abendessen zu. Natürlich gab es aufgrund des Zieles ein angemessenes Gericht: Älplermagronen. Nach dem Essen haben wir uns zusammen mit den polnischen Bergsteigern am Lagerfeuer gewärmt und ausgetauscht. Trotz bestem Wetter wurde es aufgrund der Höhenlage von knapp unter 2000m am Abend durchaus frisch.

Daher zogen sich alle relativ früh zurück und suchten sich ein Plätzchen, um unter dem Licht der Milchstraße, nur mit Isomatte und Schlafsack geschützt, die Nacht zu verbringen. Kurz nach Sonnenaufgang waren die ersten dann auch schon fröstelnd erwacht, während andere noch die Wärme des Schlafsacks genossen. Nach einem spartanischen Frühstück aus Wasser, Milchpulver und Müsli ging es dann los in Richtung Gipfel. Nun aber ohne Wege und Markierungen. Mit Hilfe der Tourenbeschreibung und dem „Lesen“ des Geländes wurde der beste Weg gesucht. Dabei durften immer wieder verschiedene Teilnehmer die Führung übernehmen. Zunächst ging es über einen steilen Grasrücken hinauf in eine Scharte. Nachdem diese überschritten wurde, führte uns eine Querung durch sehr steile Gras- und Geröllflanken. Auf Grund des morgentlichen Taus, teilweise eine durchaus heikle Angelegenheit. Nun wussten wir aus eigener Anschauung, warum von einer Besteigung bei Nässe dringend abgeraten wurde. Nach einem steilen Anstieg durchs Geröll erreichten wir dann schließlich den Gipfelgrat. In leichter, aber durchaus ausgesetzter Kletterei ging es hinauf zum Gipfel. Dort genossen wir den traumhaften Ausblick über das Rheintal, bevor wir uns frisch gestärkt auf den Abstieg machten.

Erschöpft, aber glücklich und stolz fuhren wir nach Hause. Wir waren uns alle einig, es war eine wunderschöne Tour in einer traumhaften Gegend, geradezu ein Kontrastprogramm zur bevölkerten Zugspitze im letzten Jahr. Das Gipfelbuch stammt aus dem Jahr 1993 und hat noch reichlich freie Seiten ...

Als Nächstes führt uns unser Projekt in ein weiteres uns wenig bekanntes Gebiet: auf den slowenischen Triglav. Direkt im Anschluss wartet dann der erste richtig hohe Berg auf uns: der Großglockner. Wir hoffen schon jetzt, dass das Wetter mitspielt!

Bedanken möchten wir uns bei der Adventure Company Heilbronn und der Firma Kreativ-Design Weinsberg für die Unterstützung bei der Materialbeschaffung und der Gestaltung unserer Teambekleidung. 

Stefan Schwager 

Kontakt zur Jugend

Holger Klitsch

Vorstand Jugend

Sektion Heilbronn des Deutschen Alpenvereins (DAV) e.V.

Lichtenbergerstr. 17
D-74076 Heilbronn am Neckar

Kontaktformular
Pflichtfelder

Newsletter

Wählen Sie die Themen, zu denen Sie Neuigkeiten und
Informationen erhalten möchten

form.newsletter.required-fields
Mitglied werden

Diese Website verwendet Cookies, um Ihnen einen bestmöglichen Service zu bieten. Durch die Nutzung der Webseite erklären Sie sich mit der Verwendung von Cookies einverstanden. Mehr Informationen erhalten Sie hier.

OK