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FG 2: Treckingtour

Treckingtour in der Pfalz an Ostern 2017

12 Teilnehmer treffen sich am Ostersamstag früh in Annweiler in der Pfalz. Große und schwere Rücksäcke werden aus den Autos gehievt, zusätzlich mit ISO-Matten behangen und auf die Rücken geworfen.
Drei Tage lang wollen wir durch den Pfälzer Wald streifen und dabei auf einsamen Plätzen im Wald zelten. Neben Zelt, Schlafsäcken und Verpflegung tragen wir auch die Wasservorräte für mindestens einen Tag. Auffüllen können wir diese nur in den wenigen Ortschaften, durch die wir kommen werden.

Trotz der recht kühlen Witterung wird uns schnell warm beim Aufstieg zum Asselstein, dem höchsten Felsen der Pfalz. Noch höher geht es zum Rehberg, dem höchsten Punkt der Pfalz. Von hier aus sehen wir die schier unendliche Hügelkette, die wir in den nächsten Tagen überwinden wollen. Immer schön hinauf, hinunter, wieder hinauf...
Trotz starker Bewölkung hält sich der Regen noch zurück.
Wir gehen, teils über schmale Wege, über Münzfels und Jungturm zur Ruine Anebos, von wo man die Südseite des Trifels sieht. Unser Weg führt uns weiter nach Osten. Am Nachmittag finden wir im Wald jenseits einer Lichtung den Lagerplatz. Die vier Zelte sind schnell aufgebaut und ein wärmendes Lagerfeuer ist entfacht. Doch fast nur wir Erwachsene scharen uns drumherum. Unsere Kinder sind schon wieder im Wald unterwegs. Ab und zu kurze und leichte Regenschauer.
Gemütlich grillen wir unsere mitgebrachten Würste, wir haben Zeit, bis die Nacht hereinbricht und uns in die Zelte und Schlafsäcke schickt. Abseits des Lagerfeuers ist es schon recht kalt. Die Temperatur wird in der Nacht auf den Gefrierpunkt sinken.

Erst gegen sieben Uhr versammeln wir uns wieder zum Frühstück um das Lagerfeuer. Ein Rehbock poltert mit seiner Ricke an uns vorbei. Mit einem Anstieg beginnt später der Weiterweg zur Ruine Neukastell, am Slevogthof vorbei nach Leinsweiler und weiter nach Süden, hoch auf die Madenburg. Enge Serpentinen führen uns wieder hinunter an der Kaisersbacher Mühle vorbei. Uns wird bewusst, dass wir nicht trödeln dürfen, haben wir doch noch 2/3 der Tagesstrecke vor uns. Die Besichtigung der Ruinen hat Zeit gekostet. Nach einem erneuten Aufstieg zur Ruine Landeck rasten wir dort trotzdem. Es ist die südöstlichste Ecke unserer Wanderung. Der kalte Wind bringt Regenwolken heran und wir eilen weiter. Mittlerweile spüren wir das Gewicht der Rucksäcke und die vielen Kilometer am ganzen Körper. Bei Lindelbrunn finden wir gegen Abend unseren Zeltplatz, es werden die Rucksäcke von den Schultern geworfen die Zelte errichtet. Dann geht es zum Cramerhaus nach Lindelbrunn zum Abendessen und Auffüllen der Wasserflaschen.

Diese Nacht ist nicht ganz so kalt. Dafür drängt uns aufkommender Regen vom Lagerfeuer, das Frühstück wird abgebrochen. Die Ruine Lindelbrunn ist ein lohnender Abstecher vor dem Weiterweg. Viel mehr Höhenmeter wollen wir heute aber nicht mehr machen. Die Luger Geiersteine grüßen wir von weitem. Später setzt ausdauernder Regen ein. Die Strecke zieht sich schier unendlich. Doch irgendwann taucht vor uns der Trifels aus dem Dunst auf und es ist nicht mehr weit bis Annweiler.

Stolz versammeln wir uns zu einem Abschiedsfoto. Nass und durchaus erschöpft, aber glücklich, es so gut geschafft zu haben.
Drei Tage, 2000 Hm, 55 km.

Kontakt zum Leiter der Familiengruppen

Klaus Pfeffer

Leiter der Familiengruppen

Sektion Heilbronn des Deutschen Alpenvereins (DAV) e.V.

Lichtenbergerstr. 17
D-74076 Heilbronn am Neckar

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