So ging es trotz deutlich nasserer Wetterverhältnisse am Sonntag ebenso gut gelaunt auf die mit 937 Höhenmetern, 16,5 Kilometern und einer Gehzeit von 6,5 Stunden angesagten Tour ab und bis zum Berghaus Knopfmacher bei Fridingen an der Donau. An diesem Tag jagte ein Aussichtspunkt den nächsten. Etwa vom Knopfmacherfelsen hinüber zur Burgruine Kallenberg, Stunden später dann, von genau dieser Burgruine wieder über das Tal hinweg zum Knopfmacherfelsen, dann Richtung Schloss Bronnen. Obwohl die Wanderer nicht von Regenschauern verschont blieben und der lehmige, rutschige Boden manch steilen Abstieg erschwerte, war die Sicht gut. Just an den Panoramastellen schien der Regen wundersamerweise auszusetzen – und umso heftiger herunterzuprasseln, als man in der Selbstbedienungs-Vesperstube Ziegelhütte Fridingen einkehrte. So konnten die Schauer gemütlich abgewartet werden. Steil ging es am anderen Donauufer dann wieder bergan, bis 776 Meter über N.N. die Kallenberg-Burg mit imposantem Bergfried erreicht war: Wohl um 1200 herum errichtet, ist sie laut Wikipedia „neben Falkenstein die bedeutendste Ruine im Donautal“.
Während dieses Highlight gänzlich unbewohnbar ist, ist das letzte Bauwerk in Aussichtslage, das die Wanderer erklommen, Schloss Bronnen, privat bewohnt und nicht zu besichtigen. Anders als ein riesiger Höhleneingang einige Höhenmeter unterhalb – der letzte kurze Stopp, bevor unten im Jägerhaus an der Donau lange Mittags - beziehungsweise Abendessensrast gemacht wird – bei mittlerweile doch sehr frischen Temperaturen.