Impressionen vom Kletterturm 2016

August 2016

Alphornbläser auf dem Turm

Während der Gartenschau stattete eine Gruppe Alphornbläser dem Kletterturm einen Besuch ab.
Allerdings waren nur drei der fünf Musikanten "mutig genug" den höchsten Punkt der Cappeler Aue auch zu besteigen und die Gäste mit den Klängen ihrer hölzernen Instrumente ins Alpenland zu versetzen.

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August 2016

Ferienprogramm auf der Landesgartenschau

Mit den Themenwochen "Robin Hood und Marjan" und "Tarzan und Jane" trug der DAV zum Kinderferienprogramm der Landesgartenschau in Öhringen bei.

Bogenschießen, Schatzsuche, Überfälle, Stockkampf, Schwimmen, Dämme bauen, Rätsel lösen, Hindernisse überwinden sind nur einige der unzähligen Aktionen, mit denen das Team des Kletterturmes die Kinder während der erstenund der vierten Woche der großen Ferien begeisterte.

vom 31. Mai 2016

Rettung in luftiger Höhe:

Damit niemand hilflos in den Seilen hängen bleibt

öhringen  Für manchen ist Alexandra Gotthardt (47) die Retterin in der Not.
Rettung in luftiger Höhe: Damit niemand hilflos in den Seilen hängen bleibt

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Foto: Renk

Zum Beispiel für den kleinen Jungen, der plötzlich gegen Mittag auf dem Landesgartenschaugelände in den Seilen des Kletterturms über der Ohrn baumelt und nicht weiterkommt.

Für ein paar Minuten ist er für die Zuschauer die Attraktion. Alle wollen wissen: Was passiert mit dem Jungen, wer kann ihm helfen? Und keine zwei Minuten später ist Gotthardt zur Stelle. Die 47-Jährige arbeitet ehrenamtlich als Retter und Guide am Kletterturm. Das Erkennungszeichen der Teammitglieder ist der blaue Helm.

Parallelseil

Nun unternimmt auch Gotthardt eine Seilbahnfahrt. Exakt bis an die Stelle, an der der kleine Junge hängt. Sie nimmt ihn ins Schlepptau und zieht ihn an einem Parallelseil zur Plattform am Ohrnstrand zurück.

"Es lag am Gewicht. Manchmal sind die Kinder zu leicht und kommen deshalb nicht auf die andere Seite rüber", erklärt Gotthardt. Für die Seilbahn ist daher eine Mindestgröße von 155 Zentimetern und ein Mindestgewicht von 40 Kilogramm vorgeschrieben.

Für den Jungen war es nicht schlimm, erzählt Gotthardt. Kinder seien bei Zwischenfällen und Rettungen generell entspannter als Erwachsene, berichtet sie. Mehr als zehn Rettungen hat die Mannschaft des Kletterturms bereits hinter sich. Der Wind kann ebenfalls Probleme machen. Die Seilbahn, die im Kletterjargon Flying Fox heißt, darf nur benutzt werden, wenn es windstill ist, erklärt Gotthardt.

Ehrenamtlich

47 Erwachsene und zwölf Kinder können sich auf den vier Ebenen des Kletterturms bewegen, dann ist er voll ausgelastet und kann niemand mehr aufnehmen. An Feiertagen kümmern sich sechs Guides um die Kletterer. An den Wochentagen ist deutlich weniger los und es arbeiten lediglich zwei Guides. Alle arbeiten ehrenamtlich für den Deutschen Alpenverein, Sektion Heilbronn.
jur

Quelle: HSt - Hohenloher Zeitung

 

d

von 14. April 2016

Der Kletterturm ist eingeweiht


Öhringen  Bei der Landesgartenschau in Öhringen gibt es nicht nur Blütenduft, sondern dank des neuen Kletterturms auch reichlich Adrenalin zu erleben.

Alle kommen in grünen Jacken. Aber nicht nur, weil es zu Beginn der Einweihung noch regnet. Über 500 Menschen haben vor allem deshalb die grünen Jacken angezogen, um zu zeigen: Wir gehören zum 2000 Menschen zählenden Freundeskreis. Über 500 der 2000 Freunde packen während der 171 Tage Landesgartenschau überall auf dem Gelände feste mit an.

Am Mittwochnachmittag waren die Freunde aber ausnahmsweise einmal nicht zum Arbeiten zusammen gekommen. Sie feiern zusammen die Einweihung des Kletterturms.

Das mit Kosten von 380.000 Euro ehrgeizige Bürgerprojekt wurde ausschließlich mit Spenden finanziert. Selbst am Einweihungstag verhökert Freundeskreis-Vorsitzender Jochen K. Kübler noch schnell eine weitere Stufe - und zwar an Landrat Dr. Matthias Neth. Nun sind nur noch 19 Stufen ohne Schriftzug.

Nicht zuletzt deshalb führt Kübler von luftiger Höhe aus noch Verkaufsgespräche, um die Zeit zum Flying Fox, der nun Flying Edi heißt, etwas hinaus zu zögern: "Ich gebe es zu, ich habe ein bisschen Angst", sagt Kübler, ehe er sich dann doch an das Seil einhängt und Richtung Freibad entschwebt.

Diese Station überlässt Kübler seinem Nachfolger OB Thilo Michler. "Die Jüngeren sind mutiger." Und tatsächlich klettert Michler - gut gesichert - über rote Routen zu der schmalen Planke. Von dort aus stürzt er sich mit einem markigen Schrei 13 Meter in die Tiefe. "Auch wenn wir das dreimal geübt haben: es kostet Überwindung", gibt Michler zu.

Umso besser, dass bei der DAV-Hütte nicht nur die Helme und Gurte gelagert und ausgegeben werden. "Da gibt es auch Toiletten, um noch ein Angst-Pippi zu machen", lässt Michler die Menge wissen. Hütte und Turm werden von der DAV-Sektion Heilbronn auch nach der Landesgartenschau betrieben, erklärte deren Vorsitzender Bernd Bührer.

Zum Einweihungsfest stürmen die Helfer die Hütte vor allem, um an Gurte und Helme zu kommen. Ein Großteil der Freunde nutzt am ersten Tag die Treppe, um von der Plattform ganz oben einen herrlichen Blick auf das Gartenschau-Gelände zu haben, auf dem so kurz vor der Eröffnung überall an den Blumenbeeten emsiges Treiben herrscht.

Von ganz oben hatte zuvor Michael Unger das Feuerwerk gezündet, das mit Laga-Farben und lautem Knall (Unger: "um die bösen Geister zu vertreiben" ) für eine optische Überraschung sorgte.

Über 500 Freunde waren gekommen, um OB Thilo Michler und Freundeskreis-Vorsitzenden Jochen K. Kübler moralische Unterstützung bei ihren beiden Adrenalin-Stationen zu geben.

Text: Yvonne Tscherwitschke

Das Hochseil-Opening

Die feierliche Eröffnung des Kletterturmes auf der LaGa in Öhringen

In nur fünf Wochen bildete sich am Ufer der Ohrn eine Hochseilattraktion der besonderen Art. Auf vier Ebenen können sich die Gäste der Landesgartenschau in schwindelnden Höhen über schwankende Balken, wackelnde Hindernisse und grobmaschige Netze bewegen. Auch ein Überqueren des kleinen Flüsschens mit zwei Seilrutschen, die über eine Distanz von bis zu je 120 Metern reicht, ist möglich.

Zur Eröffnung am 13. April 2016 werden Vertreter der Stadt Öhringen als Eigentümer, des Deutschen Alpenvereins als Betreiber und der Firma Kristallkugel als Hersteller erwartet.
Man ist sich einig, dass dieses neue Monument, das Vis á Vis des Freibades als weithin sichtbarer Blickfang auf Cappeler Gemarkung, viele Gäste, auch über die Landesgartenschau hinaus, anlocken wird.

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Vom 18. März 2016

Kletterspaß in allen drei Dimensionen

Impressionen von der Entstehung des Kletterturms auf der LaGa

Begünstigt durch die milden Witterungsverhältnisse eines kaum existenten Winters, konnten die Arbeiten am Kletterturm
auf der Landesgartenschau zügig voranschreiten und stehen nun kurz vor ihrem Abschluss.

Vom 24. Februar 2016

Aufbau startet mit sieben Stahlträgern

Öhringen – Der Aufbau des Kletterturms auf dem Landesgartenschaugelände hat begonnen. Die Herstellerfirma KristallTurm GmbH (Lenggries, Oberbayern) brachte mit dem ersten Materialtransport übers Wochenende alle sieben Stahlträger für die Grundkonstruktion nach Öhringen. Die Teilstücke werden in den nächsten Tagen aufgebaut und verschraubt. In zwei Tagen sei schon richtig viel zu sehen, versprach das mitgereiste Firmenteam. Mit einem Kran werden die tonnenschweren Masten auf das
vorbereitete Fundament gehoben. Die Fahrer der Spedition Metzger (Kupferzell), die den Transport mit ihren Lastwagen sponsert, machen sich am Freitag wieder auf den Weg ins Tölzer Land, um die nächsten Bauteile abzuholen.
Auf dem Gelände unterhalb der Öhringer Realschule sind gleichzeitig noch Mitarbeiter des Öhringer Bauhofs mit Pflanzarbeiten beschäftigt. Das Umfeld von Hohenlohes neuster Freizeitattraktion, die vom DAV Heilbronn betreut wird, soll bald wieder schön Grün sein. Hochstammkiefer, Forsythien, Gräser und auch ein Ginkobaum stecken schon im Boden.

Foto: Kletterturm
Kletterturm – Aufbautag 1: Der Kran steht bereit, um die sieben Stahlträger anzuheben.
Die Mitarbeiter des städtischen Bauhofs beeilen sich deshalb mit ihren Pflanzarbeiten.

Foto: Landesgartenschau Öhringen

Pressekontakt: Silke Amann