Heilbronner Weg
Einer der großartigsten alpinen Höhenwege trägt den Namen der Stadt Heilbronn.
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Obwohl dieser Felssteig nur ein kleines Teilstück des weit ausgedehnten Wegnetzes der Allgäuer Alpen darstellt, ist diese Route in Bergsteigerkreisen wohlbekannt. Der Talort für die zwei- bis dreitägige Hochgebirgswanderung ist Oberstdorf, Einödsbach oder Spielmannsau sind die beiden Ausgangspunkte für eine Begehung von der deutschen Seite her. Holzgau und Lechleiten im Lechtal sind die Talorte für den Aufstieg von der österreichischen Südseite. Es ist zweckmäßig, schon am Tage vorher zu einer der im "Heilbronner Weg"-Gebiet liegenden Alpenvereinshüttenaufzusteigen: Rappenseehütte, Waltenbergerhaus, Kemptner Hütte. Der eigentliche Heilbronner Weg beginnt mit der Durchschreitung einer engen Felsspalte, das "Heilbronner Törle". Die Erklimmung der eisernen Leiter am Steinschartenkopf und die ständige Aussicht auf ein unermeßliches Gipfelmeer, schenken dem Bergwanderer immer neue Eindrücke. Man sieht von diesem kühn angelegten, gesicherten Steig, auf Schritt und Tritt die herrlichsten Bilder einer wilden, felsenstarrenden Natur. In der Bockkarscharte (2523 m), östlich des Bockkarkopfes endet der Heilbronner Weg. Ein eindrucksvoller Pfad durch die Felswildnis des kalkalpinen Hoch- und Ödlandes. Die beste Zeit für diese Bergtour ist Anfang Juli bis Ende September. Der Weg ist sehr beliebt und an den Wochenenden quellen die Hütten von Besuchern beinahe über. Trotz der Enge herrscht Eintracht und Gemütlichkeit. Einige gelungene Hüttenabende entstanden so aus dem Stehgreif. |










