Diakonie-Reisen mit 30 Personen auf der Heilbronner Hütte
„Superreise mit Flair“ - Wanderungen im Verwall
Bei der „Stromfeuerwehr“ und den Murmeltieren
„Superreise mit Flair“ schwärmte ein Teilnehmer an der Viertage-Wandertour von Diakonie-Reisen Heilbronn ins österreichische Verwallgebiet. Erstmals hatte das
Diakonische Werk für den Stadt- und Landkreis die Neue Heilbronner Hütte in ihr Programm aufgenommen. Eine Vielfalt von Erlebnissen nahmen 30 Wanderfreunde unter Leitung von Gerhard Schwinghammer mit nach Hause. Beeindruckend war der Blick ins neue unterirdische Kraftwerk Kops II mit dem 60 Meter hohen Kavernenkrafthaus tief im Berg. Die Illwerke sichern als „Stromfeuerwehr“ Europas Energieversorgung und beliefern als Partner der EnBW auch das Heilbronner Land. Im Hotel Sonne in Gaschurn-Partenen genoss die Gruppe familiären Charakter. Souverän lenkte Hoffmann-Fahrer Michael Eisen am zweiten Tag den Bus über die 34 Kehren der Silvretta-Hochalpenstraße zum Alpinarium in Galtür, eine nach dem Lawinenunglück im Februar 1999 entstandene Schutzmauer mit integriertem Museum, das zum vernünftigen Umgang zwischen Mensch und Berg mahnt. Dann wurde gewandert: Vom Kops-Stausee auf 1822 Metern Höhe bergauf zur Vesperrast auf die Verbella-Alpe (1938 m) und weiter zur Neuen Heilbronner Hütte (2320 m). Faszinierende Blicke auf Berg- und Pflanzenwelt begleiteten die Gruppe; Murmeltiere pfiffen zur Begrüßung. Eine derart gut ausgestatte Hütte in dieser Höhe hatten nicht alle Teilnehmer erwartet. „So schmecken die Berge“ hieß das Motto beim mehrgängigen Abendmenü mit Heilbronner Wein und Eppinger Palmbräu. In die Bergwelt führte die Tages-Rundwanderung zum Schönverwalltal, durchs Ochsental und über den Friedrichshafener Weg. Manche „stürmten“ zusätzlich noch einen Gipfel in Hüttennähe. Interessant war, dass Wasser von den Seen an der Hütte über Rhein und Bodensee auch ins Heilbronner Land fließt. Der Hüttenabend mit Musik und Humor von Paul aus Mathon war unterhaltsamer Höhepunkt. Der Abstieg über den Wiegensee im Hochmoorgebiet brachte ein weiteres besonderes Landschaftserlebnis, bevor die Waldgrenze wieder erreicht wurde und es mit der Tafamuntbahn ins Tal ging. In Gaschurn gaben Tourismusmuseum und Tanzlaube Einblicke ins Leben im Montafon. Beim besinnlichen Abschluss in der Kirche mit Pfarrer Joe Egle stimmten die Wanderer bewegt vom viertägigen Naturerlebnis bei bestem Wetter spontan einen Lob- und Preisgesang an.
Die dreißigköpfige Wandergruppe von Diakonie-Reisen auf der Heilbronner Hütte.
Bestes Wanderwetter rund um die Heilbronner Hütte hatte die Gruppe von Diakonie-Reise


















